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23. Oktober 2015
Bedheimer Kamingespräche überLand.Bau.Kunst

GASTGEBER
Anika Gründer und Florian Kipfel

ORT
Schloss Bedheim

VERANSTALTUNGSFORMAT
Konferenz seit 2015

Die Bedheimer Kamingespräche über Land.Bau.Kunst sind eine 2015 ins Leben gerufene Veranstaltungsreihe über ein jeweils aktuelles Thema zu den Überbegriffen architektonische und künstlerische Qualitäten auf dem Lande.

Gegründet und organisiert wurde dieses Format von Anika Gründer, Florian Kirfel, Nikola Mayer und Erik van der Werf. Es findet in Zusammenarbeit und mit finanzieller Unterstützung der IBA Tühringen statt.

Ende Oktober, wenn der Spätsommer noch nicht ganz fort ist, aber das Kaminfeuer schon populär, laden wir seit 2015 zu den Bedheimer Kamingesprächen ein. Eine Gruppe von 20 bis 30 an Baukultur im weitesten Sinne interessierten Gästen versammelt sich für ein Wochenende auf Schloss Bedheim um gemeinsam über ein Thema zu diskutieren, frische ländliche Luft zu atmen, Kartoffeln zu schälen und ausgedehnt gemeinsam zu speisen.

Die Gäste sind eine Auswahl von renomierten Architekten, Entscheidungsträgern aus der Politik, Journalisten, Schriftstellern und langjährigen Freunden Schloss Bedheims.

ERSTES KAMINGESPRÄCH_ 23. – 24. Oktober 2015
Architekturproduktion in und aus der Provinz

ZWEITES KAMINGESPRÄCH_ 21. – 22. Oktober 2016
HANDS ON _ Der Selbstbau zwischen Baumarktcharme und künstlerischem Meisterwerk

DRITTES KAMINGESPRÄCH_ 5. Oktober 2018
U-TURN, I-TURN, STADTFLUCHT – Initiativen für Kunst, Bauen und Anbauen auf dem Land

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1. September 2015
Bauwerkstatt Schloss Bedheim

LEHRFORMAT
Eigenes Lehrformat an der Bauhaus-Universität Weimar

ORT
Schloss Bedheim

DAUER
2 Wochen

ZIELGRUPPE
Bachelor- und Masterstudierende

LEHRENDE
Anika Gründer und Florian Kirfel

Seit 2014 bieten wir jedes Jahr im September ein zwei- wöchiges Blockseminar für Architekturstudierende der Bauhaus-Universität-Weimar an.
Konzept und Organisation der Bauwerkstatt wurden von uns entwickelt. Das Seminar ist an den Lehrstuhl für Baugeschichte und Denkmalpflege von Herrn Prof. Hans-Rudolf Meier angegliedert.

Ziel der Bauwerkstatt ist die Verknüpfung von Lehre, Forschung und Praxis. Die Studierenden lernen in der Bauwerkstatt durch praktische Anwendung Baukonstruktionen und Baumaterialien beim Bauen im Bestand und in der Denkmalpflege kennen. Dabei handelt es sich sowohl um historische als auch zeitgenössische Techniken. Das Vorgehen von Restauratoren kann ebenso Inhalt sein, wie die Ertüchtigung bestehender Bausubstanz. Weitere Lerninhalte sind eigenverantwortliche Arbeit auf einer Baustelle, Selbstorganisation und Teamwork. Weiterführend möchten wir durch die Gewinnung eines sichereren physischen Umgangs mit dem Denkmal, auch einen sichereren Umgang beim Entwerfen von Aufgaben in der Denkmalpflege und beim Bauen im Bestand fördern.
Die einzelnen Arbeitsschritte werden in ihren grösseren architektonischen und konstruktiven Zusammenhängen erläutert. Dies geschieht einmal direkt auf der Baustelle, bei Rundgängen durch das Schloss und bei Vorträgen nach Feierabend. Handwerker und Hersteller von Baumaterialien werden zusätzlich herangezogen.

Vorbild für diesen Ansatz sind design&build-Studios der US-amerikanischen Architektenausbildung.

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24. Juli 2013
Streifzüge durch Japans Gebrauchte Architektur, Kyoto (J)

AUFTRAGGEBER
Goethe Institut

ORT
Goethe Institut Villa Kamogawa, Kyoto (J)

JAHR UND DAUER
Mai – Juli 2013

Erstes Ergebnis unsres dreimonatigen Stipendienaufenthalt in der Künstlerresidenz des Goethe Instituts in Kyoto, war die Ausstellung Streifzüge durch Japans gebrauchte Architektur in der Villa Kamogawa und ein dazugehöriger Vortrag. Ein Netz aus den, in Japan derzeitig boomenden Hygienemasken wurde zum Träger von architektonischen (und nicht architektonischen) Eigenheiten des Landes. Ebenfalls zu sehen war unsere, in Bentoboxen archivierte, Sammlung umgenutzter und Gebrauchter Architekturen.

Inspiriert von Terunobu Fujimoris Architecture Detectives League und der ROJO Kansatsu Gakkai (Street Observation Society) und beeinflussst von Arata Isozakis theoretischen Überlegungen zur Japan-ness in der Architektur haben wir im April 2013 unsere Streifzüge durch Japans Gebrauchte Architektur begonnen. Unsere Beobachtungen haben wir fortwährend fotografisch und schriftlich festgehalten und später katalogisiert. Parallel zu den eigenen Beobachtungen diskutierten wir unsere Fragen in persönlichen Gesprächen mit Architekten, Institutionen und Wissenschaftlern.